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Wenn „Mehr“ uns das Wesentliche vergessen lässt


Auf meiner Seite Pureessentia teile ich

Gedanken, Impulse und Botschaften, die ich in der stillen Verbindung mit der geistigen Welt empfangen darf. Viele dieser Botschaften entstehen in Momenten der Ruhe, wenn der Lärm des Alltags leiser wird und sich ein Raum öffnet, in dem feine Wahrheiten fühlbar werden.

Heute möchte ich eine Botschaft mit dir teilen, die mir besonders am Herzen liegt. Sie wurde mir in liebevoller Klarheit aus der geistigen Welt gezeigt und hat mich selbst tief zum Nachdenken gebracht. Es geht um ein einziges Wort – ein kleines Wort, das unser Leben oft stärker beeinflusst, als wir es vielleicht ahnen.

Dieses Wort lautet „Mehr“.

Die geistige Welt hat mir gezeigt, wie dieses Wort in vielen Bereichen unseres Lebens wirkt. Wie es uns antreibt, weiterzugehen, weiterzusuchen, weiterzuwollen – und wie wir dabei manchmal vergessen, das zu würdigen, was bereits da ist.

Diese Botschaft ist kein Urteil über uns Menschen. Sie ist vielmehr eine liebevolle Erinnerung. Eine Erinnerung daran, wieder mit dem Herzen zu schauen. Dankbarkeit zu fühlen. Und vielleicht neu zu entdecken, dass wahre Fülle oft genau dort beginnt, wo wir aufhören, ständig nach mehr zu greifen.

Ich lade dich ein, diese Worte in Ruhe zu lesen. Nicht nur mit deinem Verstand – sondern mit deinem Herzen.

Wenn „Mehr“ uns das Wesentliche vergessen lässt

Vielleicht kennst du diesen Moment.Du sitzt irgendwo ganz ruhig. Vielleicht am Abend, wenn der Tag langsam zur Ruhe kommt. Und plötzlich kommt ein Gedanke in dein Herz:

Warum reicht uns Menschen so selten das, was wir haben?

Diese Frage wurde mir vor einiger Zeit von der geistigen Welt nähergebracht. Es war kein lautes Wort, kein strenger Hinweis. Eher ein stilles, liebevolles Erinnern. Ein sanftes Zeigen auf etwas, das wir alle kennen – das kleine Wort „Mehr“.

Ein Wort, das auf den ersten Blick so harmlos wirkt. Und doch steckt darin etwas, das unser Leben oft unruhig macht.

Heute möchte ich diese Botschaft mit dir teilen.

Der Moment, in dem „Genug“ verschwindet

Am Anfang eines Weges steht oft ein Wunsch.

Du wohnst vielleicht in einer kleinen Wohnung.Du träumst von einem Haus. Von einem Garten. Von einem Ort, der wirklich dir gehört.

Du arbeitest darauf hin. Du sparst. Du hoffst. Und irgendwann kommt der Tag, an dem dein Traum wahr wird. Du stehst im Garten deines Hauses. Vielleicht riecht es nach frischer Erde oder nach Sommerregen. Und für einen Moment fühlst du es ganz deutlich:

Ich habe es geschafft.

Dein Herz ist erfüllt.

Doch oft dauert dieser Moment nicht lange.

Irgendwann kommt ein Gedanke, ganz leise, fast unbemerkt:

Eigentlich könnte das Haus größer sein.

Oder:

Ein neueres Haus wäre schöner.

Oder:

Der Garten könnte perfekter sein.

Und plötzlich hat sich etwas verändert. Das Haus, das einmal dein Traum war, fühlt sich nicht mehr wie ein Traum an. Es ist einfach nur noch das, was du hast. Und der Blick richtet sich wieder nach vorne – auf etwas Größeres, etwas Besseres.

Auf mehr.

Ein Tisch voller Essen – und doch nicht zufrieden

Auch beim Essen können wir dieses Muster sehen.

Früher, wenn Menschen wenig hatten, war ein voller Teller ein Geschenk. Eine warme Mahlzeit bedeutete Sicherheit, Dankbarkeit, Leben.

Heute stehen wir oft vor vollen Kühlschränken.

Und trotzdem hören wir manchmal die Stimme in uns:

Das ist mir zu langweilig.Ich möchte etwas anderes.Noch etwas Süßes wäre schön.

Wir essen, obwohl wir längst satt sind.Nicht weil unser Körper es braucht – sondern weil wir glauben, es müsse mehr sein.

Mehr Geschmack.Mehr Auswahl.Mehr Genuss.

Und doch fühlen wir uns danach selten wirklich erfüllt.

Wenn „Mehr“ uns immer weiter treibt

Die geistige Welt hat mir gezeigt, dass dieses kleine Wort „Mehr“ ein stiller Motor geworden ist, der viele Menschen antreibt.

Mehr Geld.Mehr Besitz.Mehr Anerkennung.Mehr Erfolg.Mehr Aufmerksamkeit.

Dabei passiert etwas sehr Trauriges.

Während wir nach mehr greifen, verlieren wir oft den Blick für das, was bereits da ist.

Der schöne Moment mit einem Menschen.Die Ruhe eines Abends.Das Lachen eines Kindes.Ein Spaziergang im Wald.Ein Sonnenstrahl auf deiner Haut.

Diese Dinge sind still. Sie schreien nicht nach Aufmerksamkeit. Sie sind einfach da.

Doch das „Mehr“ ist laut. Es flüstert ständig in unser Ohr:

Das reicht noch nicht.

Die stille Traurigkeit unserer Zeit

Wenn man einen Moment innehält und die Welt betrachtet, kann man etwas sehr Berührendes erkennen.

Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen mehr besitzen als je zuvor.Mehr Möglichkeiten.Mehr Technik.Mehr Komfort.

Und doch fühlen sich viele Menschen innerlich leerer als früher.

Das ist kein Vorwurf.Es ist eher eine leise Traurigkeit.

Denn wir haben vergessen, wie sich Zufriedenheit anfühlt.

Zufriedenheit ist kein großes Feuerwerk.Sie ist eher wie ein warmes Licht in deinem Herzen.

Ein Gefühl, das sagt:

So wie es gerade ist, ist es gut.

Der Augenblick, in dem du wieder fühlen kannst

Die geistige Welt hat mir etwas sehr Einfaches gezeigt.

Zufriedenheit beginnt nicht mit großen Veränderungen.Sie beginnt mit einem Blick.

Ein Blick auf das, was bereits in deinem Leben ist.

Vielleicht hast du heute ein Dach über dem Kopf.Vielleicht einen Menschen, der dich liebt.Vielleicht deinen Atem, der ruhig durch deinen Körper fließt.

Vielleicht hast du gerade diesen Moment.

Wenn du kurz innehältst und wirklich fühlst, was bereits da ist, kann etwas sehr Schönes passieren.

Dein Herz wird ruhiger.

Das „Mehr“ verliert seine Macht.

Und stattdessen kommt ein Gefühl, das wir Menschen tief in uns tragen, aber oft vergessen haben:

Dankbarkeit.

Du musst nicht immer mehr haben

Es bedeutet nicht, dass Wünsche falsch sind.

Es ist völlig in Ordnung, Träume zu haben.Zu wachsen.Etwas Neues zu erschaffen.

Doch es gibt einen großen Unterschied zwischen:

„Ich wünsche mir etwas.“

und

„Das, was ich habe, reicht nicht.“

Der erste Gedanke kommt aus deinem Herzen.Der zweite entsteht oft aus einem Gefühl von Mangel.

Und genau dort beginnt das Leiden.

Eine kleine Einladung an dich

Vielleicht möchtest du heute einmal etwas ausprobieren.

Setz dich für einen Moment hin. Ganz ruhig.

Und dann frage dich:

Was ist in meinem Leben bereits schön?

Nicht morgen.Nicht irgendwann.

Heute.

Vielleicht findest du nur eine Sache.Vielleicht viele.

Aber jedes Mal, wenn du diesen Blick übst, passiert etwas Wunderbares.

Du kehrst zurück zu dir selbst.

Und das Wort „Mehr“ verliert langsam seine Macht über dein Herz.

Die wahre Fülle

Die geistige Welt hat mir am Ende dieser Botschaft noch etwas sehr Schönes gezeigt.

Wahre Fülle entsteht nicht dadurch, dass wir immer mehr besitzen.

Wahre Fülle entsteht, wenn wir beginnen zu erkennen:

Wie viel bereits da ist.

Und vielleicht, ganz vielleicht, beginnt in diesem Moment eine neue Art zu leben.

Eine ruhigere.Eine bewusstere.Eine liebevollere.

Mit dir selbst.

Mit deinem Leben.

Und mit dieser Welt, die uns so viel schenkt – auch wenn wir es manchmal vergessen.

 
 
 

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